
In der Nacht vom 19. auf den 20. Februar (Ortszeit) starteten amerikanische Kampfjets, um russische Militärflugzeuge abzufangen, die in der Nähe der Küste Alaskas operierten.
Die Information wurde vom North American Aerospace Defense Command (NORAD) bestätigt.
Nach Angaben des gemeinsamen US-kanadischen Kommandos wurden zwei russische strategische Bomber vom Typ Tu-95, zwei Kampfjets Su-35 sowie ein Frühwarnflugzeug A-50 während eines Fluges in der Luftverteidigungs-Identifikationszone (ADIZ) Alaskas identifiziert.

Abfangen und Begleitung
NORAD teilte mit, dass zwei F-16, zwei F-35 und vier Tankflugzeuge vom Typ KC-135 eingesetzt wurden, um die russischen Maschinen zu begleiten und zu überwachen.
US-Kampfjets fangen russische Bomber nahe Alaska ab
Quelle und Bilder: North American Aerospace Defense Command, X @NORADCommand pic.twitter.com/OEFix6iB5q
— saibadetudo.com.br (@saibadetudo25) 20. Februar 2026
Laut offizieller Mitteilung verletzten die russischen Flugzeuge weder den souveränen Luftraum der Vereinigten Staaten noch Kanadas. Die Aktivität wurde als „Routineereignis“ in der Region eingestuft und nicht als unmittelbare Bedrohung der nationalen Sicherheit bewertet.
Die Alaska-ADIZ ist ein Bereich internationalen Luftraums, der jenseits des souveränen Territoriums der USA und Kanadas beginnt. In diesem Gebiet ist die frühzeitige Identifizierung von Luftfahrzeugen als vorbeugende Verteidigungsmaßnahme vorgeschrieben.
Russische Darstellung: geplante Patrouille
Auf russischer Seite erklärte das Verteidigungsministerium, dass strategische Bomber vom Typ Tu-95MS der Langstreckenluftfahrt eine geplante Patrouillenmission von über 14 Stunden über neutralen Gewässern der Beringsee zwischen dem russischen Fernen Osten und Alaska durchgeführt hätten.
Die Flugzeuge, die in der Lage sind, Raketen mit nuklearen Sprengköpfen zu tragen, seien von Mehrzweckkampfflugzeugen des Typs Su-35S und Su-30SM eskortiert worden. Nach Angaben Moskaus wurden sie in bestimmten Phasen des Fluges von ausländischen Kampfjets begleitet.
Ein vom russischen Ministerium veröffentlichtes Video zeigt den Start eines der Tu-95MS-Bomber, Innen- und Außenaufnahmen aus dem Cockpit während der Patrouille sowie die Luftbetankung und die Landung.
Russland betont, dass seine Langstreckenbomber routinemäßige Patrouillen über internationalen Gewässern der Arktis, des Nordatlantiks, des Pazifiks, der Ostsee und des Schwarzen Meeres durchführen – stets im Einklang mit den internationalen Vorschriften zur Nutzung des Luftraums.
Die Rolle von NORAD
NORAD wurde 1957 durch bilaterale Abkommen zwischen den Vereinigten Staaten und Kanada gegründet und ist für die Luftverteidigung des nordamerikanischen Kontinents verantwortlich.
Das Kommando integriert das Luftverteidigungskommando der US-Luftwaffe, die Royal Canadian Air Force, Seestreitkräfte im Rahmen des CONAD/NORAD-Systems sowie das Luftverteidigungskommando der US-Armee.
Das Hauptquartier befindet sich auf der Peterson Space Force Base in Colorado, während das permanente Gefechtszentrum in einem befestigten Bunker im Inneren des Cheyenne Mountain untergebracht ist.

Der Vorfall unterstreicht die routinemäßige Natur solcher Abfangmaßnahmen in der Arktis und im Nordpazifik – Regionen, die sowohl für Washington als auch für Moskau als strategisch bedeutsam gelten, insbesondere vor dem Hintergrund anhaltender geopolitischer Spannungen zwischen den beiden Mächten.
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Quelle und Bilder: North American Aerospace Defense Command, X @NORADCommand | Telegram @mod_russia. Dieser Inhalt wurde mit Unterstützung von KI erstellt und von der Redaktion überprüft.
